Über mich

Fakten
An der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main habe ich Design mit dem Schwerpunkt Möbeldesign studiert. Schon während meines Studiums begann ich, mit Seide zu arbeiten. Seit 1998 beschäftige ich mich mit Acrylmalerei, seit 2002 designe ich auch Schmuck.
Meine Arbeiten beschäftigen sich mit der Auseinandersetzung von spielerischen, religiösen und erotischen Themen. Dieses Zusammenspiel versuche ich mit Mischtechniken umzusetzen. Hier kann es zu Grenzüberschreitungen kommen. Meine Werke sind kontemplativ bis extrovertiert, so wie meine Stimmung es gerade zulässt.
Ich präsentiere meine Werke auf Ausstellungen im In- und Ausland. Von 1993 bis 2001 organisierte ich dazu meine eigenen Kunsthandwerkermärkte mit vielen unterschiedlichen Künstlern aus ganz Deutschland in Rinteln. Zudem bin ich Mitglied bei Artes Wesera in Hameln und im Verein für aktuelle Kunst Minden Lübbecke, sowie seit 1990 bei der GEDOK Niedersachsen Hannover.
Gedankenschnipsel...
Beim Malen entwickeln sich neue Ideen und bildhafte Fantasien. So entstehen auch nach dem Studium eines Künstlergedichtes Schutzschilder und Seelentröster, die symbolisch für gute Träume und frohe Ereignisse stehen.
Ich glaube, man muss als Künstler erst einmal ein Bild schaffen, das im Idealfall auch zu einem Bild im Kopf wird, damit Menschen anfangen, sich dafür zu interessieren. Meine Bilder sollen anrühren. Die Geschichte, die das Bild erzählt darf sich jeder selbst zusammenstellen, selbst erzählen. Ich möchte niemanden manipulieren – Gedanken sind frei.
„Malerei ist für mich ein individueller Prozess, Ausdruck eines inneren Glückszustandes“ - und die Freude der Künstlerin spürt der Betrachter in jedem Werk.
Es gibt Themen, die mich beschäftigen, wobei mich die Frage interessiert: Wo kommen Bilder in unseren Köpfen zustande, wie kommt die Wirklichkeit rein? Ich versuche das fantasievoll in meinen Bildern umzusetzen, zu gestalten.
Collagiert habe ich schon immer gerne. Die Collage spiegelt unser Weltbild wieder, das sich aus kleinsten Einheiten wieder neu zusammensetzt und dann ein großes Ganzes bildet. Genauso erlebe ich auch unsere Welt.
Die Mystik von Märchen und die Mythologie der arabischen Welt, bis hin zu den asiatischen Lehren des Feng Shuis verbinden sich in meinen Werken zu exotischen Bilderwelten. „Zwiebeltürme, Mandalas und Sterne sind meine Markenzeichen.“
„Meine Kunst ist ausdrucksstark, lässt Freude spüren und gewährt dem Betrachter alle Möglichkeiten der eigenen Interpretation.“ Die Gegenstände in den Bildern und die unverwechselbare Farbigkeit lassen es zu, eigene Träume zu finden und verborgene Energien zu aktivieren. Sie legen den Betrachter nicht auf die von der Künstlerin vorgegebenen Inhalte fest.
Wie man ein Künstler ist
Lass Dich fallen.
Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst.
Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.
Gedicht von SARK – Susan Ariel Rainbow Kennedy
Originaltitel: How to be an artist
